Amidou
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Hamidou Benmessaoud (arabisch: حميدو بنمسعود; 2. August 1935 – 19. September 2013), besser bekannt als Amidou, war ein marokkanisch-französischer Film-, Fernseh- und Theaterschauspieler.
Geboren in Rabat, zog Amidou mit 17 Jahren nach Paris, um das CNSAD zu besuchen. 1968 gab er sein Bühnendebüt in Jean Genets „Les Paravents“.
Amidou ist vor allem für seine Zusammenarbeit mit dem Regisseur Claude Lelouch bekannt, mit dem er elf Filme drehte, darunter Lelouchs Debütfilm „Le Propre de l’Homme“ (1960). In einem marokkanischen Film war er 1969 erstmals zu sehen, in der Hauptrolle von „Soleil de printemps“ unter der Regie von Latif Lahlou. Seine Karriere umfasst Rollen in Italowestern wie „Vier Fäuste gegen ein Dollarbordell“ sowie mehrere amerikanische Produktionen, darunter William Friedkins „Ausgeliefert“ (Sorcerer), John Frankenheimers „Ronin“ und John Hustons „Flucht oder Sieg“.
1969 wurde Amidou beim Internationalen Filmfestival von Rio de Janeiro als bester Schauspieler für seine Rolle in Claude Lelouchs „Das Leben, die Liebe, der Tod“ ausgezeichnet; später gewann er weitere Preise als bester Schauspieler beim Filmfestival von Kairo (für „Pursuit“ von Leila Triquie) und beim Filmfestival von Tanger (für „Here and There“ von Rachid Boutounes). 2005 erhielt er aus den Händen von Martin Scorsese einen Preis für sein Lebenswerk beim Internationalen Filmfestival von Marrakesch. Er war außerdem der erste marokkanische Schauspieler, der einen Schauspielpreis am nationalen Konservatorium für dramatische Kunst gewann.
Amidou starb am 19. September 2013 in Paris, Frankreich. Er wurde 78 Jahre alt.