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Lillian Gish

Lillian Gish

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Lillian Diana Gish (14. Oktober 1893 – 27. Februar 1993) war eine amerikanische Bühnen-, Film- und Fernsehschauspielerin, deren Filmschauspielkarriere 75 Jahre umspannte – von 1912 bis 1987. Sie war ein bedeutender Filmstar der 1910er und 1920er Jahre und vor allem mit den Filmen des Regisseurs D.W. Griffith verbunden, darunter ihre Hauptrolle in Griffiths wegweisendem Werk Die Geburt einer Nation (1915). Ihre Filmauftritte in der Tonfilmära waren sporadisch, umfassten aber denkwürdige Rollen im kontroversen Western Duell in der Sonne (1946) und im unkonventionellen Thriller Die Nacht des Jägers (1955). Von den frühen 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre arbeitete sie umfangreich für das Fernsehen und beendete ihre Karriere 1987 – erstmals an der Seite von Bette Davis – mit dem Film Die Wale des August. Das American Film Institute (AFI) wählte Gish auf Platz 17 der größten weiblichen Filmstars aller Zeiten. 1971 wurde ihr ein Ehren-Oscar verliehen, und 1984 erhielt sie den AFI Life Achievement Award.