Nia Long
30.10.1970 · Brooklyn, New York City, New York, USA · 21 Filme bei Filmschnupper
Nia Long (* 30. Oktober 1970) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und gelegentlich als Regisseurin von Musikvideos tätig. Bekannt ist sie vor allem für ihre Rollen in den Fernsehserien Der Prinz von Bel-Air und Third Watch – Einsatz am Limit sowie in den Filmen Soul Food, Love Jones, The Best Man, Big Mamas Haus und Sind wir schon da?
Long wurde in Brooklyn, New York, USA, geboren. Ihre Familie ist afro-trinidadischer Abstammung. Ihr Vorname Nia ist einer der sieben Tage von Kwanzaa und bedeutet auf Suaheli „Sinn“. Ihre Eltern ließen sich scheiden, als sie zwei Jahre alt war, und sie zog mit ihrer Mutter nach Iowa City, Iowa. Als Long sieben Jahre alt war, zogen sie in ein Viertel in South Los Angeles. Ihr Vater lebt heute in Trenton, New Jersey. Longs Halbschwester ist die Komikerin Sommore, einer der Stars von The Queens of Comedy.
Sie besuchte die römisch-katholische Schule St. Mary’s Academy und lernte Ballett, Stepptanz, Jazz, Gymnastik, Gitarre und Schauspiel. 1989 machte sie ihren Abschluss an der Westchester High School. Ihre Schauspieltrainerin war Betty Bridges, besser bekannt als die Mutter von Diff’rent Strokes-Star Todd Bridges. Ihre früheste Rolle hatte sie im Disney-Fernsehfilm The B.R.A.T. Patrol an der Seite von Sean Astin, Tim Thomerson und Brian Keith. Ihre erste nennenswerte Fernsehrolle war eine dreijährige Vertragrolle als Kathryn „Kat“ Speakes in der Seifenoper Springfield Story (Guiding Light). Long spielte Kat von 1991 bis 1994; von 1994 bis 1995 verkörperte sie Will Smiths Freundin und Verlobte Beulah „Lisa“ Wilkes in Der Prinz von Bel-Air. 2003 stieß sie zum Ensemble der Dramaserie Third Watch, in der sie bis zum Serienfinale 2005 die NYPD-Beamtin Sasha Monroe spielte. 2005 und 2006 war Long in Everwood zu sehen, in der Staffel 2006/2007 außerdem in Boston Legal. Von 2007 bis 2008 spielte sie eine der Hauptrollen in Big Shots an der Seite von Michael Vartan und Dylan McDermott. Zudem hatte sie einen Gastauftritt in der erfolgreichen Sitcom Living Single während deren erster Staffel.
Long übernahm Nebenrollen in mehreren Filmen, darunter Boyz ’n the Hood – Jungs im Viertel, Friday und Made in America. Eine Hauptrolle bzw. eine Rolle im Hauptensemble spielte sie in mehreren Filmen, darunter Soul Food, Love Jones, Boiler Room, Big Mamas Haus, Sind wir schon da? und The Best Man. Ice Cube stand mit ihr in vier Filmen vor der Kamera, (ebenfalls eine Absolventin der Westchester High) Regina King in zweien. Im Jahr 2000 wurde Long vom People-Magazin zu einem der 50 schönsten Menschen der Welt gewählt. 2004 gewann sie für ihre Leistung in Third Watch einen NAACP Image Award als herausragende Schauspielerin in einer Dramaserie.
Neben ihren Filmrollen führte sie Regie beim Musikvideo „This Too Shall Pass“ von Yolanda Adams und co-regierte sowie spielte sie im Musikvideo „Baby“ von Ashanti mit. Auch im Video zu Kanye Wests „Touch The Sky“ ist sie zu sehen. Long und ihr ehemaliger Langzeitfreund, der Schauspieler Massai Z. Dorsey, haben einen Sohn, Massai Zhivago Dorsey II, geboren am 26. November 2000.